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Arbeit und Soziales ALLE MENSCHEN HABEN DAS RECHT AUF GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass sozial Benachteiligte, Arbeitslose, ältere Menschen und Menschen mit Handikaps ihr Recht auf soziale Teilhabe verwirklichen können. Wir wollen Rahmenbedingungen schaffen, die ihnen ein selbst bestimmtes und würdevolles Leben ermöglichen. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen:
Wir wollen erreichen, dass Ostholstein Optionskommune wird und damit für die Arbeitslosen alle Handlungsmöglichkeiten selbst in der Hand hat, flexibler gestalten und schneller reagieren kann. Dass dies ein erfolgreicher Weg ist, haben die Optionskommunen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg bewiesen.
Wir wollen Jugendlichen Perspektiven geben und intensiv betreuen. Deshalb fordern wir eine enge Kooperation zwischen abgebenden Schulen, beruflichen Schulen, Betrieben und ARGEN. Im Rahmen der Jugendhilfe ist der Kreis gefordert, sich besonders um benachteiligte Jugendliche zu kümmern.
Auch in Ostholstein gibt es Kinderarmut und extreme Chancen-Ungleichheit. Dies betrifft Familien, die SGBII-Empfänger sind und zunehmend auch Familien, die trotz voller Erwerbstätigkeit nicht von ihrem Gehalt leben können.
Langzeitarbeitslosigkeit ist ein Teufelskreis für die Betroffenen. Alle bisherigen Maßnahmen zu ihrer Beseitigung reichen bei weitem nicht aus. Es müssen mehr steuerfinanzierte Arbeitsplätze geschaffen werden, die dem Allgemeinwohl dienen und die den Anteil der Älteren (über 50-Jährigen) und der Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen an den Langzeitarbeitslosen senken.
In Ostholstein wollen immer mehr ältere Menschen leben. Wir fordern, dass der Kreis alle seine Möglichkeiten nutzt, ihnen ein aktives, selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Dazu gehören altengerecht ausgestattete Wohnungen und Mehrgenerationenhäuser, die Feststellung von Bedarf an Dienstleistungen für ältere Menschen und die Einbeziehung dieses Aktionsfeldes in die kreiseigene Wirtschaftsförderung sowie eine umfassende Ausübung der Heimaufsicht.
Wir setzen uns für barrierefreie Zugänge zu allen öffentlichen Gebäuden und auch zu den Stränden ein, wie es sie in Timmendorfer Strand bereits gibt. Wir fordern weiterhin die Behindertenfreundlichkeitsprüfung. Menschen mit Handikap müssen bei der Planung öffentlicher Baumaßnahmen beteiligt werden.
Der Umgang mit Drogen hat sich in den letzten Jahren völlig verändert. Immer jüngere Jugendliche sind betroffen, Unfälle und Straftaten unter Drogeneinfluss nehmen zu. Wir brauchen einen neuen Anlauf zur Prävention, wobei Schulen, Jugendeinrichtungen und Behörden zusammenarbeiten müssen. Wir fordern im Rahmen der Gesundheitsvorsorge eine ausreichende Drogenberatung im gesamten Kreisgebiet.
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