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Arbeit und Soziales

 ALLE MENSCHEN HABEN DAS RECHT AUF GESELLSCHAFTLICHE TEILHABE

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich dafür ein, dass sozial Benachteiligte, Arbeitslose, ältere Menschen und  Menschen mit Handikaps ihr Recht auf soziale Teilhabe verwirklichen können. Wir wollen Rahmenbedingungen schaffen, die ihnen ein selbst bestimmtes und würdevolles Leben ermöglichen.
In Ostholstein ist die  ARGE seit rund drei Jahren zuständig für die Menschen, die von der Umstellung der klassischen Sozialhilfe auf „Hartz IV“/SGB II betroffen sind. Mit der kreiseigenen Arbeitsvermittlung von Langzeitarbeitslosen wurden schon früher gute Erfahrungen gemacht. Arbeitsvermittlung muss nah an den Menschen bleiben, um intensiv zu beraten und zu vermitteln.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen:

  • Kommunalen Einfluss sichern

Wir wollen erreichen, dass Ostholstein Optionskommune wird und damit für die Arbeitslosen alle Handlungsmöglichkeiten selbst in der Hand hat, flexibler gestalten und schneller reagieren kann. Dass dies ein erfolgreicher Weg ist, haben die Optionskommunen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg bewiesen.

  • Mehr für U25

Wir wollen Jugendlichen Perspektiven geben und intensiv betreuen. Deshalb fordern wir eine enge Kooperation zwischen abgebenden Schulen, beruflichen Schulen, Betrieben und ARGEN. Im Rahmen der Jugendhilfe ist der Kreis gefordert, sich besonders um benachteiligte Jugendliche zu kümmern.

  • Kinderarmut beenden

Auch in Ostholstein gibt es Kinderarmut und extreme Chancen-Ungleichheit. Dies betrifft Familien, die SGBII-Empfänger sind und zunehmend auch Familien, die trotz voller Erwerbstätigkeit nicht von ihrem Gehalt leben können.
Wir fordern im Rahmen der Sozialraumplanung Ostholsteins ein Konzept für die Bekämpfung der Kinderarmut und der Notlage dieser Familien. Jede Ausgrenzung von Kindern aufgrund mangelnder finanzieller Mittel akzeptieren wir nicht.
Wir setzen auf ein Hilfsnetzwerk, ähnlich wie es für den Kleinkindbereich bereits entwickelt wird. Eine gute Beratung soll helfen, existierende Unterstützungsangebote unbürokratisch zu nutzen und Eigeninitiative zu fördern.

  • Gemeinnützige Arbeit stärken

Langzeitarbeitslosigkeit ist ein Teufelskreis für die Betroffenen. Alle bisherigen Maßnahmen zu ihrer Beseitigung reichen bei weitem nicht aus. Es müssen mehr steuerfinanzierte Arbeitsplätze geschaffen werden, die dem Allgemeinwohl dienen und die den Anteil der Älteren (über 50-Jährigen) und der Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen an den Langzeitarbeitslosen senken.

  • Die ältere Generation ernst nehmen

In Ostholstein wollen immer mehr ältere Menschen leben. Wir fordern, dass der Kreis alle seine Möglichkeiten nutzt, ihnen ein aktives, selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Dazu gehören altengerecht ausgestattete Wohnungen und Mehrgenerationenhäuser, die Feststellung von Bedarf an Dienstleistungen für ältere Menschen und die Einbeziehung dieses Aktionsfeldes in die kreiseigene Wirtschaftsförderung sowie eine umfassende Ausübung der Heimaufsicht.

  • Menschen mit Handikap gleich stellen

Wir setzen uns für barrierefreie Zugänge zu allen öffentlichen Gebäuden und auch zu den Stränden ein, wie es sie in Timmendorfer Strand bereits gibt. Wir fordern weiterhin die Behindertenfreundlichkeitsprüfung. Menschen mit Handikap müssen bei der Planung öffentlicher Baumaßnahmen beteiligt werden.

  • Suchtprävention ausbauen

Der Umgang mit Drogen hat sich in den letzten Jahren völlig verändert. Immer jüngere Jugendliche sind betroffen, Unfälle und Straftaten unter Drogeneinfluss nehmen zu. Wir brauchen einen neuen Anlauf zur Prävention, wobei Schulen, Jugendeinrichtungen und Behörden zusammenarbeiten müssen. Wir fordern im Rahmen der Gesundheitsvorsorge eine ausreichende Drogenberatung im gesamten Kreisgebiet.

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