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Kinder und Familien stärken

 CHANCENGLEICHHEIT UND VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen, dass alle Kinder und Jugendlichen gleiche Chancen auf Bildung und Beruf bekommen. Väter und Mütter sollen sich die Erwerbsarbeit frei aufteilen können.
Ostholstein soll eine familienfreundliche Region mit einem attraktiven Erziehungs- und Bildungsangebot werden – für Kinder von der Wiege bis zum Abitur. Eltern sollen gestärkt, Kinder gefördert, Benachteiligungen ausgeglichen werden. Wir wollen, dass alle Jugendlichen eine berufliche Perspektive bekommen, damit sie nicht vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden. 
Unsere Forderungen sind auf kommunaler Ebene umsetzbar und finanzierbar. Sie müssen durch landes- und bundespolitische Maßnahmen ergänzt werden. Dafür ist der bereits beschlossene Unterstützungsfonds des Bundes zur Schaffung von KiTa-Plätzen für die unter Dreijährigen ein erster Schritt.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen:

  • Familien (den Rücken) stärken

Wir wollen ein Betreuungsnetzwerk für Eltern: Hebammen, Ärzte, Familienbildungsstätten, Jugendämter, Kindertagesstätten usw. sollen so vernetzt werden, dass Müttern und Vätern überall ein Unterstützungsangebot zur Verfügung steht. Dieses Netzwerk muss dauerhaft betreut und weiterentwickelt werden, denn früh ansetzende Betreuung verhindert Vernachlässigung, fördert aber Chancengleichheit.

  • Kindertagesstätten zu Familienzentren ausbauen

Wir wollen eine individuelle Betreuung von Kindern und eine Hilfestellung für Eltern. Die Finanzierung für das zusätzlich notwendige Personal soll gesichert werden.

  • Null bis drei, ein Platz ist frei!

Das Betreuungsangebot für die unter Dreijährigen soll bedarfsgerecht ausgebaut werden. Dafür wollen wir gut ausgebildetes Personal und kleine Gruppen, um den altersbedingten Bedürfnissen gerecht zu werden.

  • Kostenfreie Kindergärten

Wir streben ein kostenfreies letztes Kindergartenjahr an und wollen die Beiträge kurzfristig senken. Mittelfristig muss der KiTa-Besuch kostenfrei und ganztags sein.

  • Kurze Wege für kurze Beine

Wir wollen kleinere Grundschulen als Zweigstellen möglichst flächendeckend erhalten.

  • Länger gemeinsam lernen

Wir wollen Schulen, die alle Kinder stark machen für ein selbst bestimmtes Leben. Deshalb sollen  Schulen zu Gemeinschaftsschulen weiterentwickelt werden. Keine Schule soll gegen den Willen der Eltern und Lehrkräfte zur Regionalschule umgewandelt werden.

  • Mitgestalten statt fremd verwalten

Wir wollen, dass in den Kommunen, weil dort die Eltern mit ihren Kindern leben, über Schulentwicklung, Ausstattung und Sanierung entschieden wird. Deshalb ist es richtig, alle Schulen auf die Kommunen zu übertragen. Darüber hinaus fordern wir ein Mitspracherecht für Eltern, auch in der Schulentwicklungsplanung.

  • Viele Wege zum Abitur

Wir wollen die beruflichen Schulen in die Schulentwicklungsplanung einbeziehen, da sie vielfältige schulische Angebote für Jugendliche bereithalten.

  • Weg mit dem heimlichen Schulgeld!

Wir wollen die kostenlose Schülerbeförderung. Das Land muss sein Versprechen halten und den Kreisen die Kosten erstatten.

  • Ganztags ohne Kosten

Wir streben eine kostenfreie Ganztagsschule inklusive gesunder Mittagsverpflegung für alle Kinder an.
Wir wollen Hausaufgabenbetreuung und Arbeitsgemeinschaften in den Unterrichtstag integrieren. Mittelfristig sollen die Schulen kommunale Bildungszentren werden, in denen Bibliotheksangebote, freie Jugendarbeit, Sozialarbeit, Sport, Volkshochschulkurse und vieles mehr ihren Platz finden.

  • Mehr Hilfe vor Ort

Schulsozialarbeit und schulpsychologischen Dienst wollen wir in den Schulen ausbauen, damit Jugendliche und Eltern in schwierigen Situationen schnell, unbürokratisch und nachhaltig Hilfe finden.

 

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